Glossar

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A

Abtriebsdrehzahl

Die Abtriebsdrehzahl ist die Umdrehung der Abtriebswelle pro Zeiteinheit, z. B. 1/min.

Antriebstechnik, Positioniertechnik

Abtriebsmoment

Das Abtriebsmoment ist das Produkt vom Radius der Abtriebswelle mit der an diesem Radius tangential (rechtwinklig) angreifenden Kraft.

Antriebstechnik

Ausgangssignal

Das Ausgangssignal ist ein elektrisches Signal, das den Wert der Messgröße Druck eindeutig darstellt, z. B.: 0 bis 10 Volt. Es wird vom Gerät geliefert, um andere Geräte zu steuern oder um den Messwert zu verarbeiten.

Druckmesstechnik


B

 

Betriebstemperatur- bereich

Der Betriebstemperaturbereich ist der Temperaturbereich, für den das Druckmessgerät die Werte seiner Spezifikation einhält.

Druckmesstechnik

 

 

 


D

 

Daten-Bus

Daten-Bus bezeichnet ein System von Leitungen, in dem Daten zwischen Prozessor und anderen Komponenten (Speicher) transportiert werden.

Positioniertechnik

 

 

 


E

 

elektronisch kommutiert

Bei der elektronischen Kommutierung werden die Wicklungen des Motors zur Erzeugung des Drehfelds ohne mechanischen Verschleiß umgeschaltet.

Positioniertechnik

 

 

 


G

 

galvanisch getrennt

Bei der galvanischen Trennung werden zwei Stromkreise – z. B. für die Versorgung des Motors und für die Versorgung der Steuerung – völlig getrennt voneinander geführt. Es besteht keinerlei direkte Verbindung über ein leitendes Material wie Eisen oder Kupfer.

Positioniertechnik

 

 

 


H

 

Haltemoment

Das Haltemoment ist das Drehmoment, das aufgewendet werden muss, um ein Getriebe rückwärts – von der Abtriebsseite her – aus seiner Ruhestellung zu bewegen.

Positioniertechnik

Hubkraft

Die Hubkraft ist eine Bewegungskraft, welche von einem Linearantrieb aufgebracht wird.

 Antriebstechnik,
Positioniertechnik

Hubgeschwindigkeit

Die Hubgeschwindigkeit ist der zurückgelegte Weg pro Zeiteinheit (z. B. mm/s) einer linearen Bewegungseinheit (z. B. Zahnstage).

 Antriebstechnik,
Positioniertechnik

Hysterese

Die Hysterese eines Druckmessgerätes ist die bei gleichem Druck auftretende größte Differenz der Ausgangsgrößen zwischen Messungen in Richtung zunehmenden Druckes und daran anschließenden Messungen in Richtung abnehmenden Druckes. Sie wird in einem geschlossenen Messzyklus zwischen Anfangs- und Endwert des Messbereiches ermittelt und erfasst neben den elastischen Nachwirkungen auch konstruktiv bedingte Einflüsse wie z. B. Reibung und toter Gang.

 Druckmesstechnik


K

 

Kalibrierung

Die Kalibrierung gibt Aufschluss darüber, wieweit der von einem Messgerät oder einer Messeinrichtung angezeigte Messwert mit dem dazugehörigen richtigen Wert der Messgröße übereinstimmt. Der „richtige“ Wert wird durch ein Bezugsnormal dargestellt, das seinerseits auf ein nationales Normal und damit auf die jeweilige SI-Einheit rückgeführt ist.

Druckmesstechnik

 

 

 


L

 

LC-Anzeige (Liquid Crystal Display – Flüssigkristallanzeige)

Die LC-Anzeige dient zum Anzeigen von Messwerten u. ä. Es handelt sich um eine sehr stromsparend und flache Bauart.

Druckmesstechnik

Leistung

Die Leistung ist die verrichtete Arbeit in einer Zeiteinheit, gemessen in Nm/s (Arbeit = Kraft x Weg).

 Antriebstechnik

Linearität

Die Linearität (Kennlinienabweichung) ist die größte Abweichung der Kennlinie von einer festgelegten Kurve nach Messungen bei zunehmendem Druck. In der Druckmesstechnik ist die festgelegte Kurve im Allgemeinen eine Gerade.

 Druckmesstechnik


M

Messprinzip

Ein Druckmessgerät besteht aus einem elastischen Messglied, welches unter Einfluss von Druck verformt wird und so die Druckgröße als elektrisches Signal eindeutig darstellt. Die Messprinzipien können z. B. induktiv, kapazitiv oder piezoelektrisch sein.

Druckmesstechnik

Messbereich

Der Messbereich ist der Wertebereich der Messgröße Druck, für den die Messabweichungen eines Messgerätes innerhalb der vorgegebenen Fehlergrenzen liegen soll. Die Grenzen des Messbereiches sind Anfangs- und Endwert.

 Druckmesstechnik


S

 

Stellbereich

Der Stellbereich ist der Bereich, in dem ein Antrieb verfahren werden kann, ohne in seiner Funktion beeinträchtigt zu werden (Anzahl von Umdrehungen bei Drehantrieben, Hub bei Linearantrieben).

Antriebstechnik,
Druckmesstechnik,
Positioniertechnik

Stellzeit

Die Stellzeit bezeichnet in der Antriebstechnik die Zeit zum Durchlaufen des Stellbereiches. In der Positioniertechnick ist die Stellzeit die Zeit, welche die Abtriebswelle benötigt, um eine festgelegte Strecke zurückzulegen – z. B. 90° in 10 sec.

 Antriebstechnik,
Positioniertechnik


V

 

Verfahrbereich

Der Verfahrbereich ist die max. Strecke mit festgelegtem Anfangs- und Endpunkt, z. B. 80 Umdrehungen.

Positioniertechnik

 

 

 

 
 
 

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