Mehr Flexibilität beim Verkabelungskonzept

 

Weniger Kabelsalat in Maschinen dank indirekter Verkabelung über Hub / Gateway

 

Bei der Wahl des passenden Positioniersystems zur Formatverstellung gibt es verschiedenste Einflussfaktoren, die betrachtet werden müssen – so auch das passende Verkabelungskonzept innerhalb der Maschine.

Indirekte Verkabelung bei der PSE / PSS / PSW 3er-Familie

 

Die Positioniersysteme PSE / PSS / PSW können auf zwei Wegen mit der Maschinensteuerung verbunden werden. Neben der direkten Verkabelung gibt es optional auch die Möglichkeit, die Kleinantriebe indirekt über einen Hub / Gateway mit der Steuerung zu verbinden. Mit der Positioniersystem 3er-Familie von halstrup-walcher sind Maschinenentwickler komplett flexibel: neben der Wahlmöglichkeit bei Drehmomenten, Schutzklassen und Buskommunikation, kann auch bei der Verkabelung gewählt werden.

Bei der indirekten Verkabelung werden die Positioniersysteme über einen handelsüblichen Hub und Standard-Kabel mit der Steuerung verbunden. Im Vergleich zur direkten Verkabelung in Reihen- oder Ringtopologie ergibt sich durch die Bündelung der Kabel ein „aufgeräumtes“ Maschinenbild. Verschiedene Komponenten der Maschine werden zu einer Einheit pro Hub / Gateway zusammengefasst. Am Positioniersystem selbst werden entweder zwei A- und D-codierte Kabel oder ein Y-codiertes Hybridkabel angeschlossen. Beide Varianten werden nun kurz vorgestellt:

Einsteckerlösung über Hybridkabel

Indirekte Verkabelung über einen Hub als Einsteckerlösung mit Hybridkabelzoom
Indirekte Verkabelung über einen Hub als Einsteckerlösung mit Hybridkabel

Für Ethernet-basierte Busse werden die Positioniersysteme optional mit einem Anschluss für Y-codierte Stecker geliefert. Für die Verkabelung mit der Steuerung werden handelsübliche Hubs und Standard-Kabel eingesetzt, allerdings muss das Kabel für die Stromversorgung aufgespleißt werden. Am Positioniersystem selbst wird dann nur ein einziges Kabel ansteckt.
Ihr Vorteil: Beim Aufbau der Maschine gibt es einen deutlich geringeren Verkabelungsaufwand je Positioniersystem und sehr viel weniger Fehlerpotenzial bei der Verkabelung.

Verkabelung mit Standard-Anschlüssen

Indirekte Verkabelung der Standard-Ausführung über einen Hub             zoom
Indirekte Verkabelung der Standard-Ausführung über einen Hub


Die Positioniersysteme PSE / PSS / PSW der 3er-Familie in der Standardausführung können für Ethernet-basierte Busse (ohne Sercos) ebenfalls über einen Hub / Gateway indirekt mit der Steuerung verbunden werden. Die Versorgung erfolgt dabei über ein A-codiertes Kabel und für die Buskommunikation wird ein D-codiertes Kabel an einem Hub / Gateway angeschlossen. Der zweite, standardisierte Anschluss für die Weitergabe des Bussignals (Hubfunktion des Positioniersystems bei Reihen-/Ringschaltung) bleibt hierbei ungenutzt.

 
 
 
 

Indirekte Verkabelung der Positioniersysteme der HIPERDRIVE-Familie

 

Das HDA 70 und das PSE 441, der HIPERDRIVE-Familie, können über den HIPERDRIVE Hub mit der Steuerung verbunden werden. Der Hub kann bis zu acht Antriebe gleichzeitig steuern und verfügt zudem über Leistungssicherungen, wodurch der Schaltschrank entlastet wird. Er wandelt die Befehle der Buskommunikation in einheitliche Signale (RS 485) um. Muss von einer Maschinenausführung zur nächsten lediglich die Buskommunikation gewechselt werden (da die Positioniersysteme unverändert bleiben können), so müssen Sie nichts weiter tun als auf einen Hub mit passendem Bus umzustellen – Änderungsaufwand und Lagerhaltung sind minimiert.

 
 
Indirekte Verkabelung von bis zu acht Positioniergeräte über den HIPERDRIVE Hubzoom
Indirekte Verkabelung von bis zu acht Positioniergeräte über den HIPERDRIVE Hub
 
 
 
 
 
 

© 2017 halstrup-walcher GmbH | Stegener Str. 10 | D-79199 Kirchzarten | Telefon +49 7661 3963-0 | info@halstrup-walcher.de | AGB | Impressum | Datenschutz