02. Jul 2026
Hoch über den Dächern von Kirchzarten hat in diesem Frühjahr ein ganz besonderes Naturereignis stattgefunden: Das Storchenpaar Leonie und Prinz hat sich im Frühjahr 2026 auf der firmeneigenen Nisthilfe von halstrup-walcher niedergelassen und erfolgreich für Nachwuchs gesorgt. Das Jungtier, ein weiblicher Storch mit dem Namen „Athena“, entwickelt sich prächtig und begeistert inzwischen zahlreiche Beobachterinnen und Beobachter.
Bereits Ende Februar 2026 engagierten sich Mitglieder des Vereins Weißstorch Breisgau, um die Nisthilfe auf dem Dach des Neubaus von halstrup-walcher vorzubereiten. Dank einer installierten Webcam lässt sich das Geschehen seither live verfolgen. Auf dem firmeneigenen YouTube-Kanal können Interessierte das Leben der Störche, von der Brut bis zum Heranwachsen des Jungvogels, hautnah miterleben. Dieses digitale Angebot wird rege genutzt und verbindet Naturerlebnis mit moderner Technik auf anschauliche Weise.
Jürgen Walcher, Geschäftsführer des Antriebs- und Messtechnikspezialisten aus dem Dreisamtal, hat einen außergewöhnlichen und klangvollen Namen für den Jungstorch gewählt und spannt so den Bogen zum Familienunternehmen in stimmiger und inspirierender Weise.
Athena gilt in der griechischen Mythologie als die Göttin der Weisheit, der Strategie und der Handwerkskunst. Gleichzeitig ist sie die Schutzpatronin von Erfindern, Ingenieuren und auch des präzisen Denkens.
Darüber hinaus ist der Name ein Symbol für kontrollierte Stärke sowie intelligente, gezielte Steuerung.

Ein Name, der an diesem besonderen Ort kaum passender sein könnte.
Das geschlüpfte Storchenjunge wurde inzwischen beringt und mit einem Sender ausgestattet. Damit leisten die beteiligten Akteure einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Beobachtung und zum Schutz der Weißstörche. Durch die Kennzeichnung können Flugrouten, Aufenthaltsorte und das Verhalten des Tieres dokumentiert werden, was wertvolle Daten für den Artenschutz liefert.
Mit jedem Blick auf das Nest wächst die Begeisterung: Mitarbeitende, Anwohnende und Naturfreunde verfolgen gespannt die Entwicklung von Athena. In den kommenden Wochen wird mit den voraussichtlich ersten Flugversuchen ein weiterer Meilenstein im Leben des jungen Storches erwartet.
Das Storchenprojekt auf dem Dach von halstrup-walcher ist ein gelungenes Beispiel für die Verbindung von Wirtschaft, Naturschutz und gesellschaftlichem Engagement. Neben dem Storchennest wurde der Neubau von halstrup-walcher bewusst mit zahlreichen weiteren Vogelschutz-Einrichtungen geplant: mit rund 35 Nisthilfen für verschiedene Vogelarten, teilweise in die Fassade des Neubaus integriert, bietet das Unternehmen Schutz für Mauersegler, Fledermäuse, Singvögel und Turmfalken. Es zeigt, wie Unternehmen aktiv zur Förderung der Biodiversität beitragen können und dabei gleichzeitig Menschen für Naturthemen sensibilisieren.
Die Halstrup-Walcher-Gruppe am Standort in Kirchzarten stellt mechatronische Antriebslösungen und hochpräzise Druckmesstechnik-Geräte her. Das Unternehmen besteht seit über 75 Jahren und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter.
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